lights! camera! action! lyrics – kinderzimmer productions

aah! aah! aah! aah! verdammt! hab’ mir die finger verbrannt
an diesem phetten kinderzimmer-track. mach’ kein heck-meck,
textor kehrt den dreck weg und trägt den müll fuer mami raus,
bringt diese phetten zeilen rein ins heim, sein oder nicht sein,
groß oder klein; in deinem fall also nicht sein und ganz klar klein,
du weißt bescheid: bescheiden sein ist trumpf, wenn du vorm textor und vor qickidiquasimodo stehst,
ist es ein muß für dein bestehen, daß du verstehst,
daß du nur bestehst, wenn du gehst. und du gehst, du bist gegangen;
in meinem reim gefangen, und deinen stolz mit diesem track gebrochen,
bis auf die knochen abgemagert deine rapper existenz.
sag jedem rapper, den du kennst: die productions sind im haus;
rödelheim würd sagen: lauf, lutsche, lauf. wir setzen einen oben ‘drauf: sagen:
rapper, rapper, renn’ – und sie rennen, denn sonst lernen sie uns kennen!
wo quasimodo auflegt, da laß’ dich nieder, denn dort sind niemals lahme lieder.
unsere beats sind weder lahm, noch bieder: wieder und wieder
fährt die b*ssdrum in die glieder und die snaredrum in die knochen;
quasimodo hat’s verbrochen! der verbrecher, nicht der breaker
– don’t bring der dj, nicht der sprayer ihr seid hier die lämmer, und er ist hier der slayer.
er ist wild at heart wie sailor, bekannter als tom sawyer,
die meisten seiner samples werden ziemlich teuer,
er gehört zum sampler wie kain zu abel, der turm zu babel,
wie sein atari an das midi-kabel; du willst was sagen – halt den schnabel,
du willst was sagen – halt den rand! du hast den sachverhalt noch nicht erkannt:
denn sprechen tu’ nur ich, und scratchen tut nur er,
produzieren tun wir beide! ihr wartet auf ‘nem reim mit schwer – bitte sehr!
das war für’s werte publik*m. die netten leute freuen sich,
die hip hop-dj’s kucken dumm, wenn quasimodo auf der bühne steht, ist es aus mit all dem spaß;
nach jeder unsrer shows schauen b-boys tief ins glas.
die meisten sind schon nach 5 minuten weich; ein kleiner tip von mir noch: don’t drink and drive!
doch auf der bühne sind wir drei; noch ein drum set, ihr erkennt’s am klang:
jürgen, das tier, he’s the drummer give the drummer some
alle anderen glauben dran: das tier – der welt untergang,
wirf die stöcke weg, versuch’s mit wein, weib und gesang.
er ist ein hochgebirge und du bist nur ein hügel,
schalt dein spatzenhirn mal ein: wenn du fliegen willst, dann brauchst du flügel.
doch, er stuzt sie und zerrupft sie, zerbeißt sie und zermalmt sie,
dreht sie zu zigaretten und macht sie an und qualmt sie.
und während du noch ruderst und ruderst in der luft,
ist der rest von deinen flügeln aus seinem mund zu rauch verpufft.
die andren, die am boden bleiben, verzichten auf ihr outcoming
und schauen lieber noch mal super-drumming üben, und üben, und üben und üben,
von oberstdorf bis rügen; doch zu meinen, man hat chancen, heißt sich selber zu belügen!
also wenn ihr einen drummer trefft, schon halb ertränkt in bier, dann hat er ihn getroffen,
den schlachter, jürgen, unser tier.

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